Abschlussjahrgang 2015 (Frau Klär)

 

 

 

MÄRZ 2015 - Forsythien zu Ostern

Nach einer Anregung von Frau Hoffmann haben wir vor den Osterferien Bilder gestaltet, die wir unseren Eltern zu Ostern geschenkt haben. Dabei haben wir mit Verblase-Technik gearbeitet. Zuerst haben wir ein DIN A3-Blatt hochkant gelegt und mit schwarzer oder dunkelbrauner Wasserfarbe einen Klecks auf den unteren Teil des Blattes gemalt. Dann haben wir einen Trinkhalm genommen und die noch flüssige Farbe nach oben verblasen, sodass diese viele Äste gebildet hat. Fertig war schon mal unser Forsythienstrauch! Der musste aber zuerst einmal trocknen. Als das Bild ausgetrocknet war, haben wir mit gelber Deckfarbe und unseren Fingerkuppen die Blüten entlang der Äste gestaltet. Als alles fertig war, stellten wir fest, dass unsere Bilder trotz wenig Aufwand wie Kunstwerke von Erwachsenen aussahen. Das fand auch Frau Klär, die ganz stolz auf uns und unsere Fähigkeiten war, und deshalb noch schwarze Holzrahmen besorgte.

 

 

FEBRUAR 2015 - Faschingsmasken aus Papiertüten

Dieses Jahr bastelten wir im Kunstunterricht Faschingsmasken aus Papiertüten. In der ersten Stunde suchten wir uns einen Partner und schnitten uns gegenseitig Sehschlitze in die Maske. Danach schnitten wir das falsche Gesicht auf Schulterhöhe. In der zweiten Stunde mit unserem Lehrer Herrn Link rissen wir aus buntem Tonpapier Stücke für Augen und Mund. Die Nase bastelten wir aus leeren Joghurtbechern. In der darauffolgenden  Kunstunterrichtsstunde verwendeten wir die gleiche Technik, um den Hintergrund der Tüte zu gestalten. Dafür benötigten wir noch eine weitere Unterrichtsstunde. Daraufhin waren die Haare, die aus mitgebrachten Zeitungen geschnitten wurden, an der Reihe. In der letzten Stunde vor den Ferien bewerteten wir zusammen die Masken. Nun hatten wir selbst gebastelte Masken für Fasching.

(Bericht von Julian)

 

 

DEZEMBER 2014 - Weihnachtskarten-Künstlerin

Die Saarbrücker Zeitung startet jedes Jahr im Herbst die Aktion „Du malst Weihnachten“. Dazu kann sich jede Klasse bei der Zeitung Blanko- Weihnachtskarten anfordern und die Kinder dürfen diese nach Belieben weihnachtlich bemalen und wieder einschicken. Für jede bemalte Karte spendet sie SZ 50 Cent, was sich dann immer für die Klassenkasse lohnt. Und die besten Karten werden natürlich prämiert!

Dieses Jahr wurden 16.000 Karten von 262 Schulen eingereicht. Daraus wurden 30 Gewinner ermittelt. Wir haben uns sehr gefreut, als wir hörten, dass jemand aus unserer Klasse gewonnen hatte: Chiara! Sie wurde in der zweiten Dezemberwoche von der Saarbrücker Zeitung zur Preisverleihung ins SZ-Forum eingeladen. Im Rahmen einer vorweihnachtlichen Feier mit einer tollen Zaubershow wurde ihr eine Urkunde verliehen, die auch noch einmal ihre gestaltete Karte zeigt. Zudem wurde sie mit einem Sudoku-Buch und einer DVD mit einem Pippi Langstrumpf-Musical beschenkt.

Wir gratulieren unserer Klassenkameradin zu ihrem Gewinn!

 

 

DEZEMBER 2014 - In der Weihnachtswerkstatt

Bevor die Adventszeit begonnen hat, haben wir mit unserem Kunstlehrer Herr Link Adventskränze gebunden und dekoriert. Herr Link hat die Rohlinge und die Haften, um die Zweige festzustecken, besorgt, und wir haben Tannenzweige, Kerzen, Kerzenhalter und ganz viel Dekorationsmaterial mitgebracht. In Gruppenarbeit haben wir dann fünf verschiedene Kränze hergestellt. Als wir fertig waren, haben wir unsere Ergebnisse gemeinsam betrachtet. Da wir uns nicht entschließen konnten, wo welcher Kranz hin soll, haben wir die „Stellplätze“ ausgelost. Im Voraus durfte sich aber unsere Referendarin einen aussuchen. Weil Frau Herrmann immer so nett ist, hat sie sich einen Adventskranz verdient. Die anderen vier stehen nun auf dem Pult im Klassensaal, im Vorraum der Schule, im Lehrerzimmer und im Büro von Herrn Link.

 

 

NOVEMBER 2014 - Raclette-Abend

An einem Freitagabend im November haben wir zum dritten Mal einen Raclette-Abend in unserer Klasse gemacht. Was sich für 26 Kinder recht kompliziert anhört, ist eigentlich ganz einfach: Jeweils vier Kinder bringen ein Achter-Raclettegerät mit; einige andere Verlängerungskabel. Im Voraus haben wir immer schon abgemacht, wer welche Zutat mitbringt. Bei der Anzahl der Kinder kommt da schnell ein leckeres Buffet zusammen, das auf Schultischen entlang einer Wand aufgebaut wird. Wir sitzen dann an vier Gruppentischen und bedienen uns daran. Die Jungs bereiten sich ihr Essen am liebsten oben auf den Grillplatten zu, während die Mädchen sich außergewöhnliche Kreationen für die Pfännchen ausdenken. Einige Mütter kommen freundlicherweise immer helfen: Sie bauen mit Frau Klär das Buffet auf und sorgen am Ende des Abends noch einmal für Ordnung im Klassenraum. Damit sie dieses  Mal in Ruhe arbeiten konnten, sind wir dann in den Nachbarraum gegangen. Weil es um diese Jahreszeit am frühen Abend schon dunkel ist, war das perfekt, um dort „Mord in der Disco“ zu spielen. Das hat uns viel Spaß gemacht. Obwohl unsere Bäuche noch ganz voll waren, tanzten wir wie wild…und der Kindersekt floss an diesem Abend in Strömen ;-)

 

 

JULI 2014 - Die WM 2014 in Brasilien

Die WM 2014 vom 12. Juni bis zum 13. Juli in Brasilien haben wir zum Anlass genommen, uns im Unterricht mit Fußball und dem Land in Südamerika zu beschäftigen. Es ist das fünftgrößte Land der Welt und seine Hauptstadt heißt Brasilia. Der größte Fluss dort heißt Amazonas. Er fließt durch den Regenwald und mündet in den atlantischen Ozean. Der höchste Berg heißt „Pico da Neblina“, er liegt ganz oben im Norden. Die Nachbarländer heißen: Uruguay, Paraguay, Argentinien, Bolivien, Peru, Kolumbien, Venezuela, Guyana, Französisch-Guyana und Suriname. Wegen seiner Nähe zum Äquator gibt es im größten Teil von Brasilien kaum einen jahreszeitlichen Einfluss, dafür aber des Öfteren mal Regenfälle bei hohen Temperaturen. Die Fußballstadien, in denen die WM-Spiele stattgefunden haben, liegen im ganzen Land verstreut. Porto Alegre (was übersetzt „fröhlicher Hafen“ heißt, liegt am weitesten südlich, während Manaus am weitesten nördlich liegt und mitten im Regenwald. Die Spieler, die dort gespielt haben, hatten aufgrund des Klimas sicherlich schwer zu kämpfen. Das Thema „Regenwald“ hat uns sehr interessiert, sodass wir dieses nach den Ferien im Sachunterricht noch behandeln werden. In Brasilien bezahlt man übrigens mit Real. Die Abkürzung dafür lautet R$. Ein Real besteht aus 100 Centavos. Die Landessprache in Brasilien ist Portugiesisch. Das hört sich ein bisschen so wie Spanisch an und wer Spanisch kann, kann deshalb auch etwas Portugiesisch verstehen. Wir haben gelernt, dass „Boa Tarde!“ guten Tag heißt und ein verwandelter Elfmeter „penalti“. Neben Portugiesisch haben wir auch viele englische Vokabeln rund um den Fußball kennen gelernt. Viele kennt man ja schon, wie z. B. Fan, Coach, Team und fair. Lustig fanden wir, dass viele Deutsche immer das Wort „Stadion“ mit dem Wort „Stadium“ verwechseln und es im Englischen aber dann doch tatsächlich „stadium“ heißt. In Bezug auf den Fußball haben wir Steckbriefe von den Spielern der deutschen Nationalmannschaft ausgefüllt, Knobelaufgaben zum Ball, zum Feld und zum Team gelöst, die Gruppensiege verfolgt und die Spielstände des Vortages immer eingetragen. Zudem hatten wir im Klassensaal viele Freiarbeitsmaterialien zum Fußball und zur WM. Bei so viel Interesse und Fleiß unserer Klasse an diesem Thema, war es ja klar, dass die Deutschen die diesjährige WM gewonnen haben. Und das Finalspiel durften wir dann alle auch ausnahmsweise mal anschauen. Am darauf folgenden Montagmorgen waren wir zwar etwas müde, aber umso glücklicher über unseren Sieg!

JUNI 2014 - Kirkeler Burgsommer

Wir, die dritte Klasse der Grundschule Wiesbach,  machte sich am Freitag,  dem 13. Juni  2014,  auf, um nach Kirkel zum Burgsommer zu fahren. Diese Veranstaltung findet jedes Jahr in den Sommermonaten auf dem Gelände um die Kirkeler Burg statt. Dort ist dann ein ganzes Handwerkerdorf mit vielen Hütten aufgebaut, in denen Kinder die verschiedenen Handwerksberufe ausprobieren können.

Nachdem wir und die anderen dort angemeldeten Klassen um halb 10 begrüßt worden waren, durfte sich jedes Kind nach seinem Belieben sein erstes Handwerk aussuchen. In der Steinbildhauerei konnte man seinen Anfangsbuchstaben in einen Stein meißeln; in der Schmiede durfte man helfen, ein Schwert herzustellen und zu schärfen. Frische Brote wurden in der Bäckerei selbst gebacken und in der Lederei konnte man sich einen kleinen Geldbeutel machen. Beim Tundeln und in der Perlenstickerei wurden viele Freundschaftsarmbänder geflochten und gefädelt, während in der Filzerei kleine bunte Bälle gefilzt werden konnten. Auch die Waffen kamen nicht zu kurz, denn man konnte sich beim Armbrust- und auch beim Bogenschießen üben. Zudem gab es eine Holzwerkstatt, in der den Kindern Holzbrettchen zum individuellen Bearbeiten angeboten wurden. In der Nähstube konnte man kleine Stoffläppchen mit seinen Initialen besticken und in der Webstube spezielle Handarbeiten weben. Die Töpferei bot neben den üblichen Töpferarbeiten Kindern ab 1,40m auch eine Töpferdrehscheibe, an der Kerzenständer und Vasen hergestellt werden konnten. Wer Lust hatte, nahm an der Burgführung teil, die uns bis in die oberste Etage des Bergfriedes brachte, von wo aus alle einen tollen Ausblick auf Kirkel und seine Umgebung hatten. Das nahe gelegene Heimatmuseum präsentierte viele Ausstellungsstücke aus vergangenen Jahren. Besonderen Anklang fanden hier die Ritterrüstungen mit den Waffen und den Helmen, die wir sogar anprobieren durften. Wer sich zwischen den ganzen tollen Aktivitäten mal eine Pause gönnte, konnte sich auf sonnenbeschienenen Bänken ausruhen, sich eine Limonade oder ein Eis kaufen und an den Verkaufsständen vorbeischlendern.

Als wir gegen 15 Uhr schwer beladen mit unseren selbst hergestellten Werken ankamen, waren wir müde, aber noch voller Begeisterung für den erlebnisreichen und sonnigen Tag.

Die Fahrt nach Kirkel haben wir uns übrigens selbst durch die erfolgreiche Teilnahme am Schlaumeierduell von Radio Salü finanziert. Des Weiteren wurde für die Fahrt auch das überaus großzügige Kommunionsgeschenk für die Klasse von der St. Barbara Apotheke in Wiesbach eingesetzt. Hierfür vielen herzlichen Dank!

 

JUNI 2014 - Der Regenbogenfisch

In der dritten Klasse haben wir in Kunst Bilder mit dem Regenbogenfisch gebastelt. Zuerst haben wir ein DIN A3-Blatt genommen und es mit sehr wässrigem Blau aus unserem Farbkasten eingepinselt. Direkt danach, als die Farbe noch nass war, haben wir grobes Salz darauf gestreut. Weil Salz Wasser anzieht, werden die Stellen um die Salzkörner beim Trocknen weiß oder zumindest etwas heller als die Umgebung. Somit sieht das getrocknete Bild dann aus, als ob viele kleine Blubberbläschen drauf wären, denn der Regenbogenfisch schwimmt ja im Wasser. Während das Bild trocknete, haben wir uns jeweils einen großen Fisch auf weißes Papier gemalt und diesen ausgeschnitten. Im Anschluss daran haben wir ihn mit ganz vielen bunten Schuppen aus Glitzerpapier beklebt. Wir finden, die Ergebnisse können sich sehen lassen!

 

MAI 2014 - Radio Salü zu Besuch

Nachdem uns im Winter eine Mitschülerin bei Radio Salü für das „Schlaumeier-Duell“ angemeldet hatte und wir tatsächlich ausgesucht wurden, kam am 28. Mai Thorsten Becker für eine Schulstunde zu uns und stellte uns viele verschiedene Fragen. Wir mussten zum Beispiel Gedichte aufsagen, Flaggen in Farbe und Bedeutung beschreiben, Lieder singen, den Namen des Ortsvorstehers nennen, Rechenaufgaben bewältigen und Tiere aufzählen. Wir waren natürlich bestens vorbereitet, da wir auf der Homepage von Radio Salü schon etwas gestöbert hatten. Unter der Rubrik „Schlaumeier-Duell“ kann man nämlich die Beiträge der letzten Wochen von anderen Schulen hören. Dort kann man nun auch unseren Radioauftritt hören, der Mitte Juli ausgestrahlt wurde. Er ist zwar stark geschnitten, aber man hört doch deutlich heraus, dass es uns Spaß gemacht hat! Gewonnen haben wir natürlich auch!

 

SEPTEMBER 2013 - Klasse 3.1 aus Wiesbach macht den Finkenrech unsicher

Im Rahmen des Sachunterrichtsthemas „Vom Korn zum Brot“ und des Deutschthemas „Rezepte schreiben“ unternahm die Klasse 3.1 aus Wiesbach am Freitag, dem 20. September 2013, eine Lehrfahrt zum Finkenrech, um dort unter Leitung einer geschulten Referentin Brot zu backen. Nachdem Frau Agnes Schmal sich zunächst einmal vorgestellt hatte und bei den Kindern Vorwissen abgeklärt hatte, ging es in eine urige Hütte, wo die Schüler in Fünfergruppen eingeteilt wurden. Jedes Team hatte nun die Aufgabe, die ihm gereichten Zutaten zu einem Teig zu verarbeiten. Dabei achteten alle auf Hygiene und sammelten schon mal das Wissen an, wie man bei einem Rezept vorzugehen hat. Aus dem fertigen Teig durfte jedes Kind eine Apfeltasche und ein Pizzabrötchen herstellen. Beim Kreieren der unterschiedlichsten Formen hatten die kleinen Bäcker sichtlich Spaß und konnten es kaum mehr abwarten, bis ihre Backwerke fertig gebacken waren. Dies dauerte jedoch etwas, denn sie wurden in einem Steinofen erhitzt, für den zwei der Klassenkameraden zuständig waren. In der Zeit, in der die Brötchen im Ofen waren, wurden die Kinder in Körner- und Getreidekunde von Frau Schmal unterrichtet. Neben den ihnen bereits aus dem Unterricht bekannten Sorten lernten sie dort auch noch den Rotweizen und bestimmte Urformen kennen. Besprochen wurde auch der Unterschied zwischen Vollkorn- und Auszugsmehl sowie die verschiedensten Getreideprodukte. Als die Apfeltaschen und Pizzabrötchen endlich fertig waren, wurden diese direkt mit Appetit verspeist oder aufgehoben, um sie zu Hause stolz den Eltern zu präsentieren.

 

Den Schülern als auch der Lehrerin hat es auf dem Finkenrech so gut gefallen, dass sie beschlossen, am kurz darauffolgenden Wandertag, der am 24. September stattfand, wieder dorthin zu fahren. Denn dort gab es noch so viel mehr zu entdecken! Nach der Ankunft startete die Klasse zuerst mal zu einer kleinen Wandertour, die über den kleineren der drei Rundwege führte und von wo man einen schönen Ausblick auf den Schaumberg hatte. Pünktlich zur großen Pause wurde das von den Kindern erwünschte Ziel, der Abenteuerspielplatz, erreicht. Hier frühstückten alle ihre mitgebrachten Pausenbrote und Süßigkeiten, bevor sich auf Klettergerüsten, der Seilbahn, Schaukeln, Wippen und einer kleinen Arena ausgetobt wurde. Anschließend ging es dann zum Maislabyrinth, das zuerst zusammen mit der Lehrerin angegangen wurde, bevor es von den Kindern alleine durchforstet werden konnte. Bevor es dann zu den Tieren ging, hat die Klasse noch die Fragen des Gewinnspiels beantwortet und ihre Teilnahmekarte eingeworfen. Die Esel und Kaninchen begeisterten danach die kleinen Entdecker und sie wurden deshalb auch lange bewundert. Gegen Ende des schönen, sonnigen Morgens beging die Klasse noch den Park mit den hübsch angelegten Beeten, Pflanzen­arrangements und Rosenspalieren. Bevor die Kinder abgeholt wurden, durften sie noch ein letztes Mal auf den Spielplatz. Die Schüler als auch die Lehrerin empfanden den Tag als sehr erlebnisreich und kurzweilig.

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